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Photovoltaik

Lohnt sich Photovoltaik mit Speicher? Die ehrliche Rechnung für 2026

Strom vom eigenen Dach, gespeichert für den Abend: Hier lesen Sie, was eine Anlage mit Speicher kostet, wann sich der Speicher rechnet und warum der 31. Dezember 2026 für neue Anlagen im Zollernalbkreis ein wichtiger Stichtag ist.
Dennis Meier und Kerem Türkyilmaz, Geschäftsführer von Elektro Solutions · ca. 6 Min. Lesezeit · Stand: Oktober 2026
IN DIESEM RATGEBER

Die kurze Antwort vorab

In den meisten Fällen ja. Eine Photovoltaikanlage mit Speicher kostet für ein Einfamilienhaus laut ADAC meist 10.000 bis 20.000 Euro netto, und weil auf Anlage und Speicher 0 Prozent Mehrwertsteuer anfallen, ist das zugleich der Endpreis. Ohne Speicher decken Sie rund 30 Prozent Ihres Strombedarfs selbst, mit Speicher bis zu 70 Prozent. Die Verbraucherzentrale hält einen Speicher deshalb heute fast immer für wirtschaftlich sinnvoll, unter 3.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch rechnet er sich laut ADAC aber selten. Wichtig für 2026: Wer seine Anlage bis zum 31. Dezember in Betrieb nimmt, bekommt die feste Einspeisevergütung von 7,70 Cent pro Kilowattstunde für 20 Jahre.
0 %
Eigenversorgung ohne Speicher
bis 0 %
Eigenversorgung mit Speicher
0 Jahre
feste Vergütung bei Inbetriebnahme bis 31.12.2026
0 %
Mehrwertsteuer auf Anlage und Speicher bis 30 kWp
Quellen: ADAC „Solaranlage mit Speicher“ (Stand 24.06.2026) und „Einspeisevergütung“ (Stand 01.09.2026), Verbraucherzentrale „Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen“ (Stand 02.07.2026).

Was kostet eine Photovoltaikanlage mit Speicher?

Der ADAC nennt für Dachanlagen derzeit 1.000 bis 2.000 Euro pro Kilowattpeak inklusive Montage. Für ein Einfamilienhaus mit 5 bis 12 Kilowattpeak heißt das: ohne Speicher meist 6.500 bis 14.000 Euro netto, mit Speicher 10.000 bis 20.000 Euro netto. Der Speicher selbst kostet laut Verbraucherzentrale etwa 300 bis 700 Euro pro Kilowattstunde Kapazität, inklusive Installation und mit fallender Tendenz. Was eine Anlage für Ihr Dach kostet, sehen Sie in unserer Übersicht der Photovoltaik‒Leistungen.
Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage von Elektro Solutions

Wovon hängt der Preis bei Ihrem Haus ab?

Vier Punkte entscheiden, wo Ihr Angebot in dieser Spanne landet:

Anlagengröße

Mehr Module kosten mehr. Der Preis pro Kilowattpeak sinkt laut Verbraucherzentrale aber tendenziell mit der Größe der Anlage.

Speichergröße

Richtwert der Verbraucherzentrale: 1,5 Kilowattstunden Speicher je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Ein deutlich größerer Speicher bringt kaum mehr Eigenverbrauch.

Dach und Ausrichtung

Ideal sind laut Verbraucherzentrale Süden und etwa 30 Grad Neigung. Stark abweichende Neigungen kosten bis zu zehn Prozent Ertrag.

Zähler und Smart Meter

Ohne intelligentes Messsystem dürfen neue Anlagen laut ADAC höchstens 60 Prozent ihrer Leistung einspeisen. Ob Ihr Zählerschrank dafür erweitert werden muss, klären wir vor Ort.
Genau deshalb nennen wir einen festen Preis erst nach einer Besichtigung. Wie groß Ihr Speicher ungefähr sein sollte, zeigt der Speicher-Check direkt hier drunter.
Interaktiv

Speicher-Check: Wie groß sollte Ihr Speicher sein?

Stellen Sie Ihren Jahresstromverbrauch ein. Sie finden ihn auf Ihrer letzten Stromrechnung. Der Check rechnet mit der Faustregel der Verbraucherzentrale.

4.000 kWh pro Jahr
Richtwert für Ihren Speicher6 kWhnutzbare Kapazität nach Faustregel
Ein Speicher passt zu Ihrem VerbrauchMit einem Speicher in dieser Größe nutzen Sie deutlich mehr eigenen Solarstrom. Ohne Speicher sind es laut ADAC rund 30 Prozent Ihres Bedarfs, mit Speicher bis zu 70 Prozent.

Trifft etwas davon auf Sie zu?

Richtwert nach Verbraucherzentrale: 1,5 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch (Stand 02.07.2026). Schwelle von 3.000 kWh laut ADAC (Stand 24.06.2026). Der Check ersetzt keine Planung vor Ort.

Warum ist der 31. Dezember 2026 so wichtig?

Seit dem 1. August 2026 bekommen neue Anlagen bis 10 Kilowattpeak für eingespeisten Strom 7,70 Cent pro Kilowattstunde, bei Volleinspeisung 12,22 Cent. Wer seine Anlage bis zum 31. Dezember 2026 offiziell in Betrieb nimmt, bekommt diese feste Vergütung laut ADAC für volle 20 Jahre.
Für neue Anlagen ab 2027 plant die Bundesregierung, die feste Einspeisevergütung abzuschaffen. Vorgesehen ist laut ADAC eine befristete Übergangszahlung von rund 5,2 Cent für höchstens 36 Monate, danach die Direktvermarktung. Beschlossen ist das noch nicht, der Entwurf wird im Bundestag beraten (Stand: Oktober 2026). Wer ohnehin plant, sollte deshalb früh anfragen: Planung, Material und Anmeldung brauchen Zeit.
Elektriker von Elektro Solutions bei der Installation einer Photovoltaikanlage

Welche Regeln gelten für neue Anlagen?

  • 0 Prozent Mehrwertsteuer: Seit dem 1. Januar 2023 sind Anlagen bis 30 Kilowattpeak inklusive Speicher und Zubehör von der Umsatzsteuer befreit (ADAC).
  • Keine Vergütung bei negativen Strompreisen: Seit dem 25. Februar 2025 gilt für Neuanlagen das Solarspitzengesetz. Die Zeiten ohne Vergütung werden laut Verbraucherzentrale an den 20-jährigen Förderzeitraum angehängt.
  • 60 Prozent ohne Smart Meter: Neue Anlagen zwischen 2 und 100 Kilowattpeak ohne intelligentes Messsystem dürfen höchstens 60 Prozent ihrer Leistung einspeisen (ADAC). Ein Speicher hilft, den Mittagsstrom trotzdem zu nutzen.
  • Marktstammdatenregister: Jede Anlage muss dort eingetragen werden, die Anmeldung geht nur online (Verbraucherzentrale).

Wie läuft Ihre Photovoltaikanlage mit Elektro Solutions ab?

Von der ersten Frage bis zum ersten eigenen Solarstrom sind es drei Schritte. Sie müssen vorab weder Module aussuchen noch Unterlagen zusammentragen.
1
Besichtigung und Planung
Wir schauen uns Dach, Zählerschrank und Ihren Stromverbrauch an und planen Anlage und Speicher passend zu Ihrem Haus. Danach kennen Sie den Preis, schriftlich.
2
Anmeldung
Wir melden die Anlage beim Netzbetreiber an und sagen Ihnen, was Sie im Marktstammdatenregister eintragen müssen.
3
Montage und Inbetriebnahme
Wir montieren Module, Wechselrichter und Speicher, prüfen die Anlage fachgerecht und erklären Ihnen die Bedienung.
Sie planen zusätzlich ein E-Auto? Dann lohnt es sich, Photovoltaik und Wallbox gemeinsam zu planen, mehr dazu im Ratgeber zu den Wallbox‒Kosten. Wir sind im ganzen Zollernalbkreis unterwegs, etwa als Elektriker in Balingen, in Albstadt und in Bisingen.

Sie überlegen, auf Solarstrom umzusteigen? Wir rechnen es für Ihr Haus durch.

Schildern Sie kurz Dach, Verbrauch und Pläne. Wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung, ob sich Anlage und Speicher bei Ihnen lohnen.
Direkt anrufen: +49 155 60009334
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Häufige Fragen zu Photovoltaik mit Speicher

Die fünf Fragen, die uns zu Solaranlagen und Speichern am häufigsten gestellt werden.

Lohnt sich Photovoltaik 2026 überhaupt noch?

Wie groß sollte mein Batteriespeicher sein?

Wie lange hält ein Batteriespeicher?

Was passiert mit der Einspeisevergütung ab 2027?

Muss ich eine Photovoltaikanlage anmelden?

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